Sprache und Erlebnis London

Einleitung

Wer die doch sehr unterschiedlichen Blogbeiträge verfolgt, kennt meine großen Leidenschaften. Das ist zum einen das Reisen in andere Regionen und Städte. In den letzten Monaten bin ich mit euch oft verreist. Sei es in das beschauliche Bamberg zur medialen Entschleunigung. Oder ins Elsass in der Nähe von Strasburg, um Land und Leute zu erleben. Und natürlich auch die Flugreise nach Frankreich.

Und hier haben wir auch schon die Verbindung zu meiner anderen Leidenschaft. Zwar nur mittelmäßig begabt, aber dennoch voller Motivation. Es geht um das Thema Sprachen.

Auf meiner letztjährigen Reise an die Cote D’Azur hatte ich in Antibes eine Sprachschule gebucht, um direkt von und mit den Einheimischen die Sprache zu lernen. Die Zeit dort war sehr interessant und lehrreich. Zeigte sie doch, dass nach einem Jahr Französischlernen die Früchte noch sehr hoch am Baum hängen. Dies ist allerdings kein Dämpfer, sondern weiterer Ansporn. Denn auch hier zeigten sich wahrnehmbare Verbesserungen im Verständnis und der Anwendung. Und noch heute träume ich von der wirklich schönen Landschaft dort….

Grenzen der Vernunft

Allerdings habe ich mir Grenzen gesetzt. Denn wir haben auch Verantwortung. Verantwortung unserer Umwelt gegenüber. Deshalb der Ansporn, so oft wie möglich auf Auto, Schiff und Flugzeug zu verzichten. Denn es gibt nahezu für jede Reise Alternativen. Die heimatliche Natur zu Fuß. Zu Arbeit oder Bäcker mit dem Rad. Fremde Städte per Bahn.

Das klappt mal mehr im Sommer (schönes Wetter, warmes Klima) und mal weniger im Winter. Denn dann ist der innere Schweinehund einfach nicht zu überwinden.

Auch beim Verreisen in weite Länder schielt immer ein Auge auf die Belastung unserer Natur. Leider findet sich für weitere Entfernungen keine Alternative zum Flugzeug. Oder nur verbunden mit immensem Zeitaufwand. Und deshalb die Vorgabe: pro Kalenderjahr maximal eine Flugreise. Und diese gezielt in vertretbar nahe Regionen.

Kaum einem ist bewusst, welch hoher Schadstoffausstoß durch eine Flugreise von Frankfurt nach Sidney oder San Francisco (oder noch schlimmer: eine Kreuzfahrt) erzeugt wird. Unverantwortlich.

In diesem Jahr soll es ins Brexit-Land Großbritannien gehen. In Kombination Erlebnis mit Lernen. Sprachurlaub in einer der schönsten und spannendsten Städte der Welt. Und so lange sie noch in der EU ist, auch relativ problemlos zu erreichen.  

Erfahrungen und Ziele

Bereits in den Jahren 2013 und 2014 war ich auf Sprachreise in einem englischsprachigen Land. Malta. In einer WG mit anderssprachigen Personen. Diese jeweils 7 Tage gehörten mit zu den schönsten Erlebnissen, an die ich mich erinnern kann.

Deshalb diesmal London. Deshalb diesmal Englisch. Sprachschule (Bloombury International). Und zusammen mit mehreren Gleichgesinnten WG in einem Appartement. Mit ganz vielen Zielen, die ich während der 13 Tage dort erleben möchte, im Gepäck.

Auf diese Reise möchte ich euch mitnehmen. Gemeinsam starten wir im Flieger in Frankfurt, ziehen anschließend zusammen in das Appartement ein und treffen die Menschen dort. Natürlich gehen wir morgens die Schule. Und vielleicht findet sich ja die ein oder andere kleine berichtenswerte Anekdote.

Nicht zu vergessen: die Stadt. London bietet so viele Sehenswürdigkeiten und spannende Momente. Diese möchte ich aus nächster Nähe erkunden. Also lasst euch mitnehmen und erlebt diese Reise quasi aus erster Hand.

Vorbereitungen

Sprachschule

Wer im Internet sucht, findet sehr viele Anbieter von Sprachkursen. Diese Erfahrung nahm ich bereits aus meinem Frankreichurlaub mit. Man kann die Kurse direkt bei den örtlichen Sprachschulen buchen. Oder eben bei Vermittlern in Deutschland. Wobei diese Agenturen mit jedem vermittelten Schüler ihren Obolus verdienen und logischerweise entsprechend anhänglich sind. Vorteil hierbei: es gibt keine Sprachbarriere, da alles in Deutsch abgewickelt wird. Und der Vergleich zeigt, dass es keinen Preisunterschied zur Direktbuchung gibt.

Gelandet bin ich nach lange Hin und Her bei der Bloomsbury International School. Vermittelt durch die Sprachdirekt GmbH. Das lief auch alles recht reibungslos ab.

2 Wochen Sprachschule incl. Unterkunft im Einzelzimmer für 1.283 €. Wer die Preise Londoner Hotels kennt, wird sich verwundert die Augen reiben und rechnen: Sprachkurs (30 UE/Woche) 738 €. Unterkunft 545 €. Also bei 13 Übernachtungen knapp 42 € die Nacht. Klingt wie ein Schnäppchen. Ich bin gespannt….

Flieger

Seit Frankreich ist Lufthansa mein Favorit. Kein Vergleich zu den Billigfliegern. Mehr Freigepäck, Verpflegung während des Flugs, komplikationsloser Check-In, keine Zuschläge und keinerlei Werbung.

Entsprechend über die Homepage der Lufthansa schnell und kostengünstig gebucht. Knapp 150 € für hin (15.09.) und zurück (28.09.) ab Frankfurt/Main incl. aller Flughafen- und Gepäckzuschläge. Klingt fair.

Transport in London

Der Gedanke daran machte im Vorfeld am meisten Kopfzerbrechen. Am Flughafen Heathrow stehen und nicht wissen, wie, wann und womit man in die Stadt kommt. Schrecklicher Gedanke.

Die Lösung ist die Oyster Card. Eine Fahrkarte, die einmal gekauft im ganzen Urlaub angewendet werden kann. Und das bei mit öffentlichen Fahrgelegenheiten (außer Taxi natürlich). London-erfahrene Bekannte und auch das Internet gaben die Info, dass man die ganz einfach am Flughafen erwerben könnte. Und an jedem Kiosk bequem aufladen kann. 

Das war Beruhigung genug. Irgendwie werde ich das schon schaffen. Wer nicht ganz auf den Mund gefallen ist, kriegt das hin. Ob das letztlich so geklappt hat und wie der Anreisetag verlief, berichte ich euch dann am 15.09. hautnah.

Packen wir es an

Vergessen werden sollte nicht das Thema Verpflegung. Die Anreise erfolgt an einem Sonntag. Was also am Montag frühstücken? Und was gibt es am Montag zu essen? Also notfallmäßig auch an die Ration denken, die im Extremfall den Montag überleben lässt. 

Und… – ja, da war doch noch etwas. Die Steckdosen dort. Unsere Stecker passen nicht. Die Spannung des Netzes ist kein Problem, aber ein Adapter dafür ist wichtig. Der war für knapp 4 Euro über Amazon rechtzeitig bestellt ;-).

 

Damit hat sich die Vorbereitung im Groben auch schon erledigt. Ab jetzt nur noch bis zum Abflug durchhalten.

Entgegen meiner ersten Intention, ein Reisetagebuch zu schreiben, entschied ich mich letztlich zur themenbezogenen Schilderung. Auf diese Weise entfallen die regelmäßigen Wiederholungen wie täglicher Unterricht oder die Reise in Londons Tube. 

Ihr könnt euch bei geplanter eigener Reise in diese tolle Stadt leichter durch die Themen navigieren und das für euch interessante abgreifen. 

Kommt mit auf die Reise. 

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